Mein neuer Job – Und schon war ich Chefin

Wie schon im letzten Post geschrieben, wurde ich am Freitag quasi die Chefin von der Petsitting-Firma, da Sam und Jason auf eine Hochzeit eingeladen und somit nich in Brisbane waren. Nach einem Einarbeitungstag war die Firma also schon mein!!!!;o)
Auf der einen Seite echt aufregend und spannend, auf der anderen Seite auch n bissl beängstigend. Am Freitag Mittag bin ich dann also zu den beiden hin und hab alle notwendigen Infos bekommen. Die Liste und die Infobögen für alle Tiere, zu denen ich hinfahren musste, alle Schlüssel für die Häuser, mein Arbeitsoutfit (leider ganz in schwarz und somit bei dem Wetter ganz schön warm) und das wichtigste natürlich die Schlüssel für das Auto und das Navi. Ohne Navi könnt ich den Job nämlich auf keinen Fall schaffen. Die Hälfte der Arbeitszeit verbringen ich nämlich fast im Auto um von Haus zu Haus zu fahren.
Trotzdem liebe ich den Job noch immer….obwohl mir das ein oder andere Missgeschick passiert ist. Als ich zum wildesten Hund bin, sie angeleint hab und gerade raus aus dem Haus mit ihr bin, zieht sie natürlich voll an der Leine und schwupps….rast sie mir auf einmal davon, da ihr Halsband nich richtig zu geklickt war. NEIN….so ein Scheiß!! Wild drehte sie dann ihre Runde, aber glücklicherweise hat sie zumindest noch ein kleines bisschen gehört und ich konnte sie mir irgendwann schnappen und doch noch anleinen.
Der Spaziergang verlief dann echt gut, aber das nächste Problem war natürlich nich weit! Als ich mit ihr zurückgekommen bin und sie wieder bei sich zuhause abliefern, ging die Tür leider nich mehr zu, bzw. klemmte das Stück des Schlosses und rastete leider nicht mehr in den Türrahmen ein. Dadurch hätte also jeder in das Haus rein- und rausmaschieren können….und das geht natürlich nich. Hab also alles versucht, die Tür zu zu schmettern, an der Tür zu ruckeln, aber alles blieb erfolglos. Was nun? Mmmmh,die Tür müsste geölt werden..also bin ich ab in die Küche und was hab ich da zum Glück im Schrank gefunden? Jaaaa, Öl-Spray zum braten! Das in die Tür gesprüht und zack war die zu. Puuuhhh, mit über ner halben Stunde Verspätung konnte ich dann weiter!
War das WE dann morgens ca. 2 1/2 Stunden unterwegs und dann ab (nach)mittags wieder bis abends. Und neben weiterer kleiner Vorfälle, hat ansonsten alles gut geklappt. Klar, hab mich trotz Navi des öfteren noch verfahren, ich hab ein Halsband von einem Hund kaputt gemacht, aber sonst war alles super!
Innerhalb der 3 Tage habe ich mich an ein paar von den Hunden schon so gewöhnt, dass es mir total leid tat mich am Sonntag von denen zu verabschieden. Bei meinem Liebling Clarke, einem ponygroßen Rottweiler-Ritchback-Mastiff-Mix (aber sooo lieb), sind jetzt nämlich die Besitzer zurück und daher muss ich da erstmal nich mehr hin.*schnief*
Sonntag Abend hab ich dann die ganzen Sachen wieder bei Sam & Jason abgeladen….die beiden waren noch nich wieder zuhause, aber hatte auch von denen den Hausschlüssel…und wollte mich dann müde, aber glücklich und auch n kleines bissl stolz auf mich auf den Rückweg machen, aber da hatte ich wohl falsch gedacht!
Auf dem Weg zur Bushaltestelle hab ich bemerkt, dass ich meine Busfahrkarte zuhause hab liegen lassen…so ein Mist, dann muss ich halt für den Bus cash bezahlen, hab ich mir dann gedacht. Aber auch das wahr nich realisierbar…mein letztes Bargeld hatte ich nämlich fürs Tanken ausgegeben! Einen Bankautomaten gabs in dem kleinen Städtchen von Sam & Jason auch nich, und den Schlüssel von denen hatte ich natürlich bei denen eingeworfen. Was also jetzt? Zack, die Manu angerufen, ob Beau mich ggf. abholen könnte. Aber der war wegen seiner Frühschicht schon selig am Schlafen. Und jetzt? So ein Scheiß! Manus Rechner wollte auch keine Verbindung zum Internet herstellen, um mir eine Taxinummer zu verraten, aber dann kam zumindest ein Taxi an mir vorbeigefahren, von dem ich die Nummer lesen konnte. Also schnell dort angerufen und innerhalb von ner Minute war das Taxi da. Mit dem dann noch an der Bank vorbeigefahren und beim Bezahlen dann festgestellt, dass ich ungefähr 1 1/2 Stunden umsonst gearbeitet habe (mit dem Geld hab ich quasi das Taxi bezahlt)! So ein Mist! Aber egal, die Arbeit hat ja trotzdem Spaß gemacht und ich freu mich schon auf meinen nächsten Tag! Mal sehen, was mich dann so erwartet!
Was sonst noch in der Uni passiert ist, werd ich euch in den nächsten Tagen berichten.

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